Was sind denn an Pornos so schlimm?
Nicht Pornos an sich sind schlimm, wenn er dafür einen Freeweb-Provider nutzt, der mit der Infrastruktur des Arbeitgebers nicht im Geringsten etwas zu tun hat (außer er arbeitet zufällig bei diesem und nutzt den Account rein privat wie jeder externe User), und die Arbeit daran ausschließlich vom privaten Internetzugang erledigt. Allgemein sollte jeder Mitarbeiter so viel Verantwortungsbewusstsein haben, dass er den Internetkonsum am Arbeitsplatz auf geschäftliche bzw. zumindest berufsrelevante Aktionen beschränkt und den Rest von zuhause über den privaten Internetanschluss erledigt. Pornos ist bei den meisten Arbeitgebern weder geschäfts- noch berufsrelevant. Dazu kommt, dass Porno-Surforgien oft in Trafficbelastungen im dreistelligen Megabytebereich ausarten und sich – was dem Arbeitgeber besonders teuer kommt – über Stunden hinziehen. Wer einmal einen XXX-Site ansteuert, hört so schnell nicht auf. Außerdem ist es dem Image des Arbeitgebers nicht zuträglich, wenn auf dem Firmenserver neben Produktwerbung, Kundeninformation etc. ein Porno-Seite gehostet wird. Dabei entsteht ein konkreter Schaden, der nicht geduldet werden kann.