Am Wettbewerber vorbeiziehen

Januar 2011Monthly Archives

Kündigung is da noch harmlos – Fristlose Kündigung wegen privaten Surfgebrauch

Was sind denn an Pornos so schlimm?
Nicht Pornos an sich sind schlimm, wenn er dafür einen Freeweb-Provider nutzt, der mit der Infrastruktur des Arbeitgebers nicht im Geringsten etwas zu tun hat (außer er arbeitet zufällig bei diesem und nutzt den Account rein privat wie jeder externe User), und die Arbeit daran ausschließlich vom privaten Internetzugang erledigt. Allgemein sollte jeder Mitarbeiter so viel Verantwortungsbewusstsein haben, dass er den Internetkonsum am Arbeitsplatz auf geschäftliche bzw. zumindest berufsrelevante Aktionen beschränkt und den Rest von zuhause über den privaten Internetanschluss erledigt. Pornos ist bei den meisten Arbeitgebern weder geschäfts- noch berufsrelevant. Dazu kommt, dass Porno-Surforgien oft in Trafficbelastungen im dreistelligen Megabytebereich ausarten und sich – was dem Arbeitgeber besonders teuer kommt – über Stunden hinziehen. Wer einmal einen XXX-Site ansteuert, hört so schnell nicht auf. Außerdem ist es dem Image des Arbeitgebers nicht zuträglich, wenn auf dem Firmenserver neben Produktwerbung, Kundeninformation etc. ein Porno-Seite gehostet wird. Dabei entsteht ein konkreter Schaden, der nicht geduldet werden kann.

Psychisch gestörte Psychologen erstellen repräsentative Studien

Internetnutzer mit krankhaftem Nutzungsverhalten haben weit häufiger psychische Störungen als Nutzer mit normalem Internetkonsum. Zudem sei bei krankhaften Internetnutzern eine ausgeprägtere Neigung zum Chatten zu beobachten. Zu diesem Ergebnis kommt die Psychologin Silvia Kratzer von der Universität Augsburg in ihrer jetzt veröffentlichten Studie “Pathologische Internetnutzung”. Der oft exzessive Internetgebrauch Jugendlicher sei dagegen in der Regel zeitlich begrenzt und könne daher als normal gelten.” Wer definiert “normal” oder “krankhaft”? ist es “normal”, wenn ein Teenie-Kid mit pubertär tanzenden Hormonen 7×24 Stunden in der Woche vor dem Rechner sitzt und ballert, statt auf einer Party Spaß zu haben? “Als zentrales Ergebnis stellt die Studie einen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Proberandengruppen fest. Unter den pathologischen Internetnutzern wurde bei 27 von 30 Personen eine psychische Störung diagnostiziert, in der 31-köpfigen Vergleichsgruppe nur bei sieben Personen.” Charakteristisch für die Gruppe der pathologischen Nutzer sei zudem eine Bevorzugung der Kommunikationsangebote wie Chats oder Foren.